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    <title>Lions Cottage (Ein Sonne-Mond-Symbolon) : Kommentare</title>
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    <description>Ein Sonne-Mond-Symbolon</description>
    <dc:publisher>gerandalf</dc:publisher>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:date>2016-02-26T07:52:18Z</dc:date>
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    <title>Lions Cottage</title>
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  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/1022549062/">
    <title>Als die Alt-Griechen unter Katastrophe noch den neutralen Begriff &quot;Umwendung&quot; verstanden</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/1022549062/</link>
    <description>Es ist eine Katastrophe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So oft schwingt das Wort durch unser Bewusstsein.&lt;br /&gt;
Vor allem medial.&lt;br /&gt;
&quot;Ist es eine Katastrophe?&quot;, fragen die Redakteure.&lt;br /&gt;
Na klar. Denn nur dann findet sie Beachtung.&lt;br /&gt;
Manches Übel, das vorher nur ein solches war (was auch schon schlecht genug ist), macht plötzlich Karriere: Sei doch eine Katastrophe, dann kannst du bei uns im Wortsinne groß rauskommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müßig zu fragen, wer da wem folgt:&lt;br /&gt;
Haben die Leser die Journalisten so konditioniert?&lt;br /&gt;
Oder war es umgekehrt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstellen wir mal, der angerichtete Bruch von etwas vorher Solidem sei wirklich durchgreifend und nicht nur herbei geredet, geschrieben, gewünscht...&lt;br /&gt;
Wie sonst, als mit einem Vorschlaghammer sollte wohl eine Kruste geknackt werden, die durch (scheinheilig) sanfte Abwaschversuche vorher leider nur neue Schichten angelagert hat, statt aufgeweicht zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher ist die Katastrophe - vor allem dann, wenn es besonders schwer fällt - das besonders zu Begrüßende.&lt;br /&gt;
Denn nie sind die Chancen für wirklich Neues offenbarer.&lt;br /&gt;
Klar, man kann auch ein ganzes Leben evolutionierend absolvieren.&lt;br /&gt;
Aber ohne das &quot;R&quot; davor wäre selbst die Katastrophe auch nur eine &quot;Katastophe&quot;. Und Tippfehler haben doch nun wirklich nur selten Magie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS.: Und noch seltener sind sie wirklich eine Katastrophe. die Tippfehler. ;)</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Kammerphilosopie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2016-02-26T07:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/1022539924/">
    <title>Wie ich Mitglied bei der AOKplus  werden wollte und letztlich wurde</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/1022539924/</link>
    <description>25 Jahre sind genug.&lt;br /&gt;
Na, so allgemein, kann man das vielleicht nicht sagen, aber bei der gesetzlichen Krankenkasse war es 2015/16 soweit.&lt;br /&gt;
Soweit, so gut?&lt;br /&gt;
Auch das nicht.&lt;br /&gt;
Doch von Beginn an:&lt;br /&gt;
Statt der Techniker sollte es die AOK Plus (Sachsen/Thüringen) sein.&lt;br /&gt;
14,9 Prozent statt 15,6, wie es die TK ab 2016 will - da hört die Treue auf, vor allem, wenn die Leistungen über weiter Strecken identisch sind.&lt;br /&gt;
Oft sind es ja diejenigen, von denen man sich trennen will, die einen Rosenkrieg anfangen, doch hier kam es anders: Die Kündigung nebst Bestätigung der TK war das unkomplizierteste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schön leuchtet bei der AOKplus der Button: Hier online Mitglied werden!&lt;br /&gt;
Ich schwöre, mir war bewusst, dass ich freiwillig versichert bin und ich auch den richtigen Knopf drückte. Heraus kam nach vielen Dialogfeldern eine Info, dass jetzt alles seinen Gang gehe, ich doch bitte dieses PDF ausdrucken mögen und an die AOK schicken solle.&lt;br /&gt;
Online Mitglied werden? Nun ja.&lt;br /&gt;
Also weitere Details, etwa die Betriebsnummer des Arbeitgebers, ausgefüllt, den Antrag nach Ausdruck wieder eingescannt, dazu eine Bilddatei mit den Passfoto und - na immerhin per E-Mail an die AOK (nach Waldheim) geschickt.&lt;br /&gt;
Am 23.12.2015&lt;br /&gt;
Dann keine Reaktion. Okay, Feiertage, Jahreswechsel… aber nicht einmal eine automatische Antwortbestätigung?&lt;br /&gt;
Am 4.1. fragt eine Kollegin (Frau A) der Vertriebsabteilung per Mail, sie habe nur noch eine Detailfrage: Wer meine Beiträge überweise: der Arbeitgeber oder ich. Ich antworte binnen einer Stunde, es sei der Arbeitgeber.&lt;br /&gt;
Wieder Schweigen. Keine Quittung, nichts.&lt;br /&gt;
Am 11. Januar kommt Papierpost (Datum 5.1.):&lt;br /&gt;
Der/mein Arbeitgeber teile mit, ich wolle wechseln, ich müsse diesen Antrag ausfüllen, per Post zurückschicken (keine Mail-Adresse), dazu ein Passfoto und die Kündigungsbestätigung der alten KK (Beides liegt der AOK seit 23.12. per Mail vor). &lt;br /&gt;
Vor mir ein völlig anderes Formular (diesmal wird die freiwillige Mitgliedschaft erwähnt). Vorausgefüllt ist der Name und die Handynummer. Nichts sonst.&lt;br /&gt;
Ach doch: Eine andere Ansprechpartnerin (Frau B). Sie arbeitet nicht in Waldheim, sondern in B-Stadt. Obwohl, das ist nicht sicher, Titel, Postadresse und Besucheradresse liegt jeweils Dutzende Kilometer auseinander.&lt;br /&gt;
Alles nochmal? Mir schwillt der Kamm.&lt;br /&gt;
Eine Nacht überschlafen.&lt;br /&gt;
An nächsten Morgen eine E-Mail im Postfach.&lt;br /&gt;
Nicht von Frau A, nicht B sondern C. Frau C hat nur noch eine Detailfrage, ich möge sie doch bitte einmal anrufen. Immerhin, sie hat eine persönliche-E-Mail-Adresse.&lt;br /&gt;
Vorher habe ich auf Verdacht eine Kontaktmail an FrauB@aok.plus.de geschickt.&lt;br /&gt;
Ich frage Frau C per Mail, wer nun zuständig ist.&lt;br /&gt;
Zwischendurch antwortet Frau B, die Mail-Adresse sei korrekt und betont, wann man sie telefonisch erreichen könne.&lt;br /&gt;
Mir platzt der Kragen:&lt;br /&gt;
Wer ist zuständig? Frau C wäre nicht so schlecht, sie hat (scheinbar!) doch eigentlich nur noch ein paar Fragen, außerdem ist ihre Postadresse konkret und liegt nur wenige Kilometer von meinem Wohnort entfernt.&lt;br /&gt;
Jetzt “bombardiere” ich beide Frauen mit Mails, denen ein gewisser Sarkasmus durchaus anmerkbar ist. Mag sein, das ist nicht immer zielführend, auch kann ich fast bildlich vor mir sehen, wie die beiden die Augen verdrehen, wenn wieder eine Mail von mir eintrifft.&lt;br /&gt;
Meine Kernforderung:&lt;br /&gt;
Nachdem ich beim ersten angeblichen Online-Beitritt letztlich doch nur mühsam ein PDF vorausgefült habe, möchte ich all jene Angaben, die ich bereits gemacht habe und die mindestens Frau B und Frau C vorliegen müssen, nicht noch einmal machen.&lt;br /&gt;
Ich verlange ein vorausgefülltes PDF, in dem alles, was bereits gemeldet wurde, auch so drin steht. Warum soll ich der Leidtragende sein, wenn die AOK zwar vollmundig auf der Webseite mit einem Online-Beitritt wirbt, es am Ende aber doch nur eine recht und schlecht funktionierende Formularausfüllmaschine ist.&lt;br /&gt;
Während dieses Armdrückens kommen noch andere Probleme zu Tage, bei denen die Schuld verteilt ist.&lt;br /&gt;
Ich will wissen, ob ich wirklich zu dämlich war, auf der Webseite die richtigen Buttons zu drücken und nicht zu merken und wiederhole diesen Vorgang testweise.&lt;br /&gt;
Jetzt ist der Vorgang nach einem Klick beendet und führt zu diesem Link:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://mitgliedwerden.plus.aok.de/mitglied-werden/freiwillige-versicherung/online-mitglied-werden-fuer-freiwillig-versicherte.html&quot;&gt;https://mitgliedwerden.plus.aok.de/mitglied-werden/freiwillige-versicherung/online-mitglied-werden-fuer-freiwillig-versicherte.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Auf einen Schlag scheinen meine Waffen stumpf.&lt;br /&gt;
Sollte ich das wirklich übersehen haben? Auszuschließen ist es nicht. Was nun?&lt;br /&gt;
Auf dem verbalen Rückzugsgefecht fordere ich wenigstens einen belastbaren Beleg dafür, warum freiwillig Versicherte gesetzlich vorgeschrieben (plötzlich) nicht mal mehr den Formularausfüllprozess durchlaufen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich wird auch der Beantragungsprozess viel mühsamer:&lt;br /&gt;
Als Freiwilliger soll ich plötzlich allerlei Einkommen nachweisen.&lt;br /&gt;
Oder erklären, weswegen ich wechsele. (Nach frustrierten Recherchen bekomme ich heraus, dass ich offenbar hier: “ Kassenwechsel entspr. § 173 Abs. 2 SGB V” ein Kreuz machen muss. Mal ehrlich: So, als wollte mich die Kasse wirklich, klingt das nicht.&lt;br /&gt;
Kassenwechsler haben beim Thema Kinder im Hinterkopf, ob das Thema Familienversicherung eine Rolle spielt. Hat sich das erledigt, spielen auch Kinder im Fragebogen keine Rolle mehr. Wirklich? Ja, in dem für die Pflichtversicherung schon.&lt;br /&gt;
Im Freiwilligen-Bogen scheinbar auch nicht.&lt;br /&gt;
Doch Frau B versichert mir, dass dem mitnichten so sei. Schließlich spiele meine Vaterschaft eines 24-Jährigen, der längst berufstätig ist, sehr wohl eine Rolle, nämlich für die Berechnung der Beiträge für die Pflegeversicherung. Touche! Da merkt man: Der Kunde/Patient hat eben doch keine Ahnung von der Materie.&lt;br /&gt;
Dass der sich fragt, warum das bei Pflichtversicherten keine Bedeutung hatte? Geschenkt.&lt;br /&gt;
Es bleibt spannend: Ich kann nicht etwa wie bei der Steuererklärung einfach die Daten meines Sohnes eingeben, nein, ich werde ersucht, meine “Elterneigenschaft nachzuweisen”&lt;br /&gt;
Adrenalinspiegel? Fragen Sie lieber nicht.&lt;br /&gt;
Wo bekomme ich die Geburtsurkunde meines Sohnes auf die Schnelle her?&lt;br /&gt;
Bin ich wirklich noch im richtigen Film?&lt;br /&gt;
Nur Glück ist es zu verdanken, dass ich das Papier im Ordner für meine NotfallScans finde.&lt;br /&gt;
Plötzlich soll ich mein Einkommen nachweisen, ein SEPA-Mandat ausfüllen und zwar nicht einscannen, sondern im Original übersenden!&lt;br /&gt;
War das den Wechsel wert?&lt;br /&gt;
Doch ich will nicht aufgeben. Noch nicht.&lt;br /&gt;
Meine Rache wird kleinlich.&lt;br /&gt;
Nachdem ich mehrfach dringend das vollständig mit allen meinen bisher übermittelten Daten vorausgefüllte (und weiter ausfüllbare) Antragsformualer im PDF-Format gefordert habe, bekomme ich ein Word-Dokument geschickt.&lt;br /&gt;
Bosheit hin: Es fehlen natürlich meine bereits gemachten Angaben.&lt;br /&gt;
Bosheit her: Ich schreibe überall dort, wo ich nochmals etwas eingeben soll, hin: Angaben bereits übermittelt.&lt;br /&gt;
Leise beschleicht mich eine Spur Furcht. Gut möglich, dass so renitentes Kundenpack später bei Verhandlungsfragen einen internen Malus-Stempelt hat. Oder vielleicht mein Antrag mit fadenscheinigen Gründen ganz abgelehnt wird. Oder ich hilfsweise im ermüdenenden Materialschlachten verdurste, bis die Kündigungsfrist abgelaufen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich stellt die Gegenseite das Feuer ein.&lt;br /&gt;
Stille. Fast schon unheimlich.&lt;br /&gt;
Zwei Tage später kommt per Post die Versichertenkarte.&lt;br /&gt;
Noch irgendwelche Zeigefinger im Anschreiben?&lt;br /&gt;
Keine speziellen. Mir wird die Karte erläutert, so als sei ich schon lange Kunde und bekäme nur eine neue. Ab sofort solle ich nur noch diese Karte verwenden.&lt;br /&gt;
Hat mir die Techniker nicht erst mit der (offenbar korrekten) Frist zu Ende Februar gekündigt?&lt;br /&gt;
Vielleicht probiere ich es mit beiden Karten?&lt;br /&gt;
Keinerlei Info, was ich nun noch zu erledigen habe.&lt;br /&gt;
Sollte mein Arbeitgeber von mir informiert werden?&lt;br /&gt;
Oder passiert das mit dem Antrag quasi nebenbei? Immerhin will die Kasse ja auch von Arbeitgeber direkt Beiträge haben.&lt;br /&gt;
Frau B begründete ihre auf mich destruktiv wirkende Haltung mit dem Hinweis, sie könne nur mit vollständigen Angaben korrekt alle meine Sozialbeiträge errechnen. Ob Sie sie mir mal  mitteilen wird?&lt;br /&gt;
Ich werde mal nachfragen.&lt;br /&gt;
Ach ja, auch dem Bogen steht jetzt als Ansprechpartner nicht mehr Frau B, sondern die Adresse von Frau C. Hauptsache, sie verweist mich nicht mehr auf Frau A zurück, wenn ich nochmal auf die angeblichen gesetzlichen Hindernisse für den Online-Beitritt freiwillig Versicherter zu sprechen komme.</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Löwengebrüll</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2016-01-18T08:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/1022515636/">
    <title>Jubiläum, oder: Was darf/kann/soll Erinnerung?</title>
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    <description>Moos wächst längst auf der Rinde jenes verdorrrten Baumes, der nach kurzer und umfassender Blüte in den Schatten verdorrte.&lt;br /&gt;
Lang erlöst ist sein Schicksal, seine Furchen eingewebt in den Stoff meines Lebens&lt;br /&gt;
Fast zufällig (natürlich nicht wirklich, es ist so eine Redensart) daher der Spalt in den Gedanken, und der Lichtstrahl, der zurückfällt auf das zweifelsohne dramatischste Jahr meines Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über diese Zeit ist alles gesagt.&lt;br /&gt;
Aus der Perspektive dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Jahre dazwischen aber generieren das Recht (?) auf eine Neubewertung?&lt;br /&gt;
Gibt es den Anspruch auf dieses immer gleiche Experiment?&lt;br /&gt;
Jenes, das klar macht: Lass Erinnerungen bloß Erinnerungen sein. Machst du den Fehler, den Zauber (und auch den Schauder) der Erinnerung erneut kosten zu wollen, wundere dich nicht, wenn du zumindest das eine nicht wiederfinden wirst, sondern im Gegenteil, es (womöglich) auf immer zerstören wirst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also mit Realismus (um nicht Pessimismus zu sagen) an die Sache (warum nur?) herangeht, wird sich wohl in erster Linie selbst bestätigen.&lt;br /&gt;
Sei es drum: Illusionen gehören zerstört.&lt;br /&gt;
Aber einer Epoche ehrend und respektvoll zu gedenken,&lt;br /&gt;
kann kein Falsch enthalten.</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Seelenstrudel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2015-12-03T07:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/1022396147/">
    <title>Ein Augenöffner</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/1022396147/</link>
    <description>Nicht geplant, zumindest nicht vordergründig, war es, an diesem Platz Bücher zu besprechen.&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme ist fällig.&lt;br /&gt;
Christoph Kucklicks Buch &quot;Die granulare Gesellschaft&quot;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/die-granulare-gesellschaft-9783550080760.html&quot;&gt;http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/die-granulare-gesellschaft-9783550080760.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
ist mir  - natürlich gaaanz zufällig - über den Weg gelaufen.&lt;br /&gt;
Selten höre ich vormittags im Auto länger Radio, weil Podcasts und Hörbücher allen Arbeitsweg beanspruchen.&lt;br /&gt;
Warum ich die Buchbesprechung nicht weggedrückt habe?&lt;br /&gt;
Warum ich die Hinweise nicht wieder, wie sonst gern, vergaß, sondern noch während der Fahrt - ein Verstoß, ich weiß ja - Google immer wieder den Namen zugerufen habe, damit es danach suchen solle?&lt;br /&gt;
Kucklick befasst sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Gesellschaft. Gähn?&lt;br /&gt;
Nun, neu ist das Thema keinesfalls, auch sind wohl die Lager inzwischen längst sortiert zwischen den oft unkritischen Befürwortern hier und den immer frustrierter bremsenden Gegnern dort. Das macht die Debatte auch so anstrengend.&lt;br /&gt;
Jede Argumentekette wird irgendwann schnell als angetrieben entlarvt, mühsam bemäntelnd nur das Grundmotiv, dafür oder dagegen zu sein. Und weil ein jeder nur immerfort Handgranaten aus dem Schützengraben wirft, um dann zusammengekauert der Wirkung beim Gegner zuzuhören, verwehrt sich den allermeisten der Blick auf den Schauplatz als Ganzes.&lt;br /&gt;
Und ja, es ist leider keine Patentlösung, nun wie eine Drohne von oben das eine und das andere zu mischen und nun alleweil relativierend das Grau zur selig machenden Mischung aus Schwarz und Weiß werden zu lassen.&lt;br /&gt;
Kucklick schafft, was wenigen gelingt: Er beschreibt Abläufe und belegt die Folgen, (fast) ohne sie zu bewerten. Und sie sind nicht nur Weiß und Grau und Schwarz, sie weisen Etiketten ganz von sich.&lt;br /&gt;
Das ist überaus erhellend.&lt;br /&gt;
Ins Details zu gehen, verbietet sich fast, wenige Sätze aus der Leseprobe machen klar: Dieses Buch sollte unbedingt lesen, wer Einsichten in Umwälzungen sucht, wie sie sonst allesfalls Science-fiction-Autoren zu geben versuchen.</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Kammerphilosopie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2015-02-10T07:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/333593658/">
    <title>Nichts ist Zufall</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/333593658/</link>
    <description>Das Wort war noch zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.wortpatenschaft.de/picture_pate.php?wort=Mittelerde&quot;&gt;http://www.wortpatenschaft.de/picture_pate.php?wort=Mittelerde&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Löwengebrüll</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2013-04-04T19:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/305134526/">
    <title>Ausgerechnet</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/305134526/</link>
    <description>Also, die Ratgeber geben ja gern so Räte:&lt;br /&gt;
Etwa: Wenn du einen Lottogewinn gemacht hast, dann sei auf der Hut. Er droht deinen Charakter zu verbiegen. Er wird Freunde anziehen, die keine sind. Sie sind eine Enttäuschung. So als wäre das Ende einer Täuschung (eben die Ent-Täuschung) etwas, das betrauert werden müsste.&lt;br /&gt;
Also wäre doch ein Lottogewinn wünschenswert, um die Wahrheit über die Qualität der Freunde zu erfahren. Aber wie verhalten sich denn nun die echten unter den vielen falschen Freunden? Darüber liest man wenig.&lt;br /&gt;
Lange Rede, kurzer Sinn:&lt;br /&gt;
Ich habe gewonnen.&lt;br /&gt;
Es war total verdient, denn mir als dreifachem Löwen (bitte nachfragen, was das ist, sonst verplaudere ich mich hier noch) sollte am zweiten Frühlingstag, an dem mein &quot;Planet&quot;, die Sonne an einem Tag so hell scheint, dass sie das Drittel der solaren Erträge des Dunkelmonats Februar einbringt, steht das ja einfach zu.&lt;br /&gt;
Nun darf trefflich palavert werden, ob Gewinne dem Leben gut tun.&lt;br /&gt;
Führen sie nicht zu Übermut!?&lt;br /&gt;
Zur gefährlichen Abwendung von Arbeit als hochgelobtem Daseinszweck!? Ja, es macht immer mal wieder Spaß, sich erst schwelgerisch und dann philosophisch durchdacht über Fluch und Segen plötzlichen Geldregens Gedanken zu machen.&lt;br /&gt;
Das hört für mich jetzt auch nicht auf.&lt;br /&gt;
Zwei Euro Gewinn (der zweite schon in zehn Jahren) machen, dass es eine wunderbare Balance zur Vermeidung von Übermut gibt.&lt;br /&gt;
Ach ja, hatte ich erwähnt, dass es keinen Einsatz beim Millionenklick gibt?&lt;br /&gt;
Auch so eine Lehre: Ohne Einsatz kein/kaum Gewinn. ;-)&lt;br /&gt;
Höchstens Glück.&lt;br /&gt;
Eben!&lt;br /&gt;
Heute scheint die Sonne schon wieder so...</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Frühlingsansichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-04T06:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/233329669/">
    <title>Über ... uralte Wünsche</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/233329669/</link>
    <description>Prolog:&lt;br /&gt;
Dermaleinst war die kleine Reihe &quot;Über...&quot; mein Beitrag zu den Thüringer Tagebüchern und diese Teil eines Aufbruchversuches meines Arbeitgebers ins digitale Zeitalter. Längst sind sie wieder zugeklappt, wie überhaupt Blogs (Tagebücher) eine Art Midlife-Crisis durchmachen.&lt;br /&gt;
Warum sie also nicht wiederbeleben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uralte Wünsche, also das ist jetzt eher aus der subjektiven Menschenperspektive gedacht. Sachen also, die ich schon immer mal wollte, aus denen aber aus diversen Alltagsgründen immer nichts wurde.&lt;br /&gt;
Um viele davon ist es nicht schade, deswegen sind sie längst vergessen. Und das ist gut so.&lt;br /&gt;
Manche aber kehren wieder. Und mit ihnen die Erinnerung daran, dass  ich sie nicht zu ersten Mal wünschte.&lt;br /&gt;
Darunter sind größere Sachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich würde gern in einem Haus ganz und gar aus Holz leben. Das einen Grundriss aus fünf Quadraten hat, die von oben wie ein Schweizer Kreuz aussehen und in dessen zentralem Quadrat ein zweieinhalbstöckiges, dachverglastes Atrium liegt, das um einen Baum herum gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich würde gern eine unbestimmte zweistellige Zahl an Tagen ohne jeden Zeit-Stress (aber, wenn möglich, auch ohne allzu viele Komforteinbußen) damit verbringen, die im Wortsinne unübersehbare Zahl an Schluchten rund um den Green River und den Colorado in Utah zu erforschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So groß sie sind, so sehr dürfen sie auch Wunschträume bleiben. Das hat einen immerhin kleinen, aber feinen Vorteil: In meinen Träumen muss ich nicht auf Geld oder Machbarkeit achten, nicht mit dem Risiko leben, dass etwa der Baum dort nicht leben mag, oder ein Haus beileibe nicht nur von seiner stofflichen Beschaffenheit lebt, sondern vor allem von seinen Bewohnern.&lt;br /&gt;
Oder gar Canyons aus der Nähe betrachtet mehr Last als Lust sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es noch die andere Kategorie: Wünsche, die nicht so groß sind, aber trotzdem nicht klappen wollen.&lt;br /&gt;
An ihnen lässt sich das Paradoxon gut studieren, dass Wünsche, so sie unerfüllt sind, eine Magie haben, bei Erfüllung aber dann doch dem grauen Licht des Alltags standhalten müssen. Nicht immer zu ihrem Vorteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
Schon immer beneidetet ich jene, die ein Stehpult haben.&lt;br /&gt;
Das liegt daran, dass vieles, was ich tue, dienstlich oder privat, an einem klassischen Schreibtisch stattfindet. Ob einem davon früher oder später (am Tag) der Rück wehtut, ist reine Glückssache.&lt;br /&gt;
Seit einiger Zeit arbeite ich in einem Büro-Ballsaal (solche kannte ich bis dato eher aus amerikanischen Schwarz-Weiß-Klassikern, er ist aber nach Ansicht seiner Kreateure das modernste, was Zeitungsredaktionen heute zu bieten haben).&lt;br /&gt;
Eine seiner Eigenschaften sind die Glaswände. Durch sie kann ich in ein Büro sehen, in dem mein Chef - und ich betone, da ist kein Gran Missgunst - die Wahl zwischen einem Stehpult, einem Sessel und einem Schreibtisch hat.&lt;br /&gt;
Ob sich so etwas nicht auch zu Hause anschaffen ließe? Die Frage kann sich nun (Glaswand) nicht mehr zwischendurch ins Vergessen davon schleichen.&lt;br /&gt;
Ob es aber wirklich ein Zugewinn an entspannter Arbeitshaltung ist?&lt;br /&gt;
Mit Stehpulten ist das nämlich so eine Sache.&lt;br /&gt;
Es gibt da die wirklich schicken aus grauer Vorzeit.&lt;br /&gt;
Sie sind wirklich schön anzusehen, deswegen leider auch fast immer durch Antik-Sammlernachfrage heillos überteuert. Es bringt nicht weiter, sich darüber zu erregen, ob die Preistreiber nicht einfach nur ein Stück zum Abstauben (immer samstags) suchen, mit dem sie protzen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es die preiswerten. Sie wären eine Idee, um mit ihnen das Arbeiten im Stehen auszuprobieren. Ihr Buche-Papierfurnier-Charme aber disqualifiziert sie von vornherein für eine Verwendung an Stellen, wo das ästhetische Auge ein gehöriges Wörtchen mitspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll es wirklich nur die Wahl geben zwischen überteuerter Pest und hässlicher Cholera? Reden wir mal gar nicht von praktischem Nutzwert...&lt;br /&gt;
Ebay ist eine Option, denn offensichtlich gibt es schon Gründe, Pulte auch wieder loswerden zu wollen. Doch, wo der Preis stimmt, tut sich die nächste Hürde auf: Wer privat Möbel bei Ebay anbietet, hat verständlicherweise keine Idee, wie man so etwas vom Ver- zum Käufer bringen kann. Hier tritt ein ganz großer Nachteil des Wohnens in Gegenden mit Mezzogiorno-Tendenz zutage: Die Wege sind weit, nicht nur, aber ganz besonders für Sperrgut.&lt;br /&gt;
In dieser Argumentefalle war ich oft gefangen, bis mir plötzlich die Idee kam:&lt;br /&gt;
Ich bin schon seit längerem ein großer Freund der Ikea-Regalserie IVAR. (Nein, Ikea an sich hat für mich keine besondere Magie, samstags dort entlang zu &quot;schlendern&quot;, kann man auch als Liebesdienst begreifen, Möbel montieren, ist für mich eher Lust als Last und gerade die Ikea-Aufbauanleitungen halte ich, wohl wissend, dass ich da ziemlich allein bin, für mit das Durchdachteste, was es gibt auf der Welt, wenn man denn nicht zu verkopft rangeht, wie die meisten).&lt;br /&gt;
Ivar also ist wirklich maximale Flexibilität bei vertretbarem Preis.&lt;br /&gt;
Und klar, aus Ivar lässt sich ein Pult bauen, das sogar noch flexibel (in der Höhe ist. Zwei Regalseiten 50 tief und 126 hoch, dazu drei Regalböden 50 x40 und natürlich einmal Stützkreuz Observatör, das ist klar. Macht zusammen 36,90 Euro und alles passt locker selbst in einen Smart. Das ist einen Versuch wert.&lt;br /&gt;
Schön, ob es schön ist, ist noch immer Geschmackssache, aber die anderen Argumente stechen.&lt;br /&gt;
Einen Monat ist das jetzt her (ja, das Mini-Regal-Pult durfte auch nicht im Wohnzimmer bleiben, aber genutzt habe ich es nun schon öfter und so weiß ich jetzt eben aus eigener Anfühlung: Auch stehen geht mit der Zeit auf dem Rücken.&lt;br /&gt;
Nun, das war ja auch gar nicht geplant.&lt;br /&gt;
In der Abwechslung liegt der Vorteil. Meine ich (noch immer).&lt;br /&gt;
Das hat übrigens noch ein paar andere Konsequenzen: Wer (beispielsweise) an einem Text arbeitet, müsste ihn schon dort anlegen, wo er an ihn im Stehen, Sitzen, Fläzen und notfalls liegend gut heran kommt.&lt;br /&gt;
Das ruft nach einen Notebook. Oder nach dem Arbeiten in der &quot;Cloud&quot;. Was haben Blogger da doch für einen Gewöhnungsvorteil!&lt;br /&gt;
Womit ich zum eigentlichen Anlass für diesen Text kommen möchte, doch halt, ich habe mich verplaudert. Das schreibe ich dann beim nächsten Mal...</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Kammerphilosopie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2013-01-16T06:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/115268057/">
    <title>Mnemosynes Geschenk</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/115268057/</link>
    <description>Genau zu dieser Stunde kam vor einem Jahrzehnt ein Zug in meiner Vaterstadt an. Es ist unmöglich, in wenigen Zeilen wiederzugeben, was damals seiner Bestimmung zugeführt wurde.&lt;br /&gt;
Aber obwohl es längst Geschichte ist, dank Mnemosyne wurde das beste jener Zeit dem Heute und Morgen hinzugefügt.&lt;br /&gt;
Danke an alles und alle, die Anteil daran hatten.</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Seelenstrudel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2012-07-29T10:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/64037321/">
    <title>Na, wenn das nicht in den letzten Tages des Steinsbocks ein Zitat des Tages ist!</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/64037321/</link>
    <description>DAS Z I T A T DES TAGES widmet Ihnen -ein Sponsor-&lt;br /&gt;
________________________________________________________&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist leichter, den ersten Wunsch zu unterdrücken, als die folgenden zu erfüllen.  Benjamin Franklin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geburtstag hat heute: Benjamin Franklin                     &lt;br /&gt;
(17.01.1706 - 17.04.1790)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktion: Schriftsteller, Naturwissenschafter, Politiker, ab 1785&lt;br /&gt;
Gouverneur von Pennsylvania (USA, 1706 - 1790).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist: Dienstag, der 17. Januar 2012          &lt;br /&gt;
Der 17. Tag des Jahres          &lt;br /&gt;
Der 734.521. Tag unserer Zeitrechnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauernregel des Tages: Wenn an Sankt Anton die Luft ist klar, gibt es ein recht trock&apos;nes Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zitate.at || Offizieller Sponsor der deutschen Sprache || zitate.at gmbh&lt;br /&gt;
A-2540 Bad Vöslau || Telefon: +43(0)2252/71800 || Copyright by zitate.at</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Solares</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2012-01-17T06:02:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/59211791/">
    <title>Dekadisches</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/59211791/</link>
    <description>20 Jahre ist es her, seit der Autor Vater wurde. Na klar, die Arbeit bis dahin hatte nicht er, sondern die Mutter.&lt;br /&gt;
Und auch wenn sich der Vater mühte, wirklich geändert hat sich das nicht. Ein Jahrzehnt lang lag das Projekt nicht gerade gerecht verteilt auf den Schultern der Eltern.&lt;br /&gt;
Doch dann begann das zweite Lebensjahrzehnt und mit ihm nicht nur alle üblichen Dramen von Teenies, sondern noch einmal eine kräftige Schippe oben drauf. Und spät, sehr spät stand auch der Vater endlich zu seiner Verantwortung. Das Tun und Lassen zu bewerten, bleibt müßig, doch ein wenig Stolz ist auch nicht ganz abwegig.&lt;br /&gt;
Nun ist es also zu Ende,&lt;br /&gt;
THE DRAMATIC DECADE&lt;br /&gt;
und mutig wollen wir&lt;br /&gt;
THE MAGNIFICENT DECADE&lt;br /&gt;
für das kommende ausrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mach was draus, Löwensohn!</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Vaterrolle</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2011-12-24T23:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/38752415/">
    <title>Also echt</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/38752415/</link>
    <description>... schon wieder eine dreistellige Zahl an Tagen seit dem letzten Eintrag.&lt;br /&gt;
Was natürlich *nicht* heißt, dass von mir nichts im Netz sei, klar. Aber wie man auch an den zahlreichen &quot;Nachbarblogs&quot; sieht, die ich verfolg(t)e, die aktuellere Musik spielt längst andernorts. Und selbst dort fragt man sich schon wieder, wie viel Mainstream eigentlich gut ist für Gelegenheitsgrübler.&lt;br /&gt;
Also bleibt dieser Sammlung hier, was ihr gebührt: Ein Fußabdruck zu sein, aus Zeiten großer Verwerfungen, eben ein Symbolon.&lt;br /&gt;
Eins, das durch gelegentliche Wiederkehr seine hochverdiente Respektsbezeugung erfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merry part and merry meet again...</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Kammerphilosopie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2011-08-22T05:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/8426938/">
    <title>Ausgerechnet jetzt</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/8426938/</link>
    <description>Wechsel scheinen einem Gesetz zu folgen.&lt;br /&gt;
Dass die Welt im Wandel ist, gilt aus Menschensicht, nicht für alle Dinge, allzu eingeschränkt ist sein zeitlicher Blickwinkel.&lt;br /&gt;
Manches entgleitet viel zu schnell.&lt;br /&gt;
Manches verkrustet, obwohl man noch so sehr dagegen ankämpft.&lt;br /&gt;
Und wenn man beginnt, die Unabänderlichkeit zu akzeptieren,&lt;br /&gt;
wenn man es im besten Wortsinne los lässt, was natürlich nicht heißt, sich auf das Gegenteil zu versteifen.&lt;br /&gt;
Dann passiert es.&lt;br /&gt;
Einfach so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Online&lt;br /&gt;
ruft.</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Kammerphilosopie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2010-11-11T13:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/6311865/">
    <title>Anker</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/6311865/</link>
    <description>Lange Monde ist es her&lt;br /&gt;
längst ein Relief&lt;br /&gt;
in den Äonen der Zeit&lt;br /&gt;
doch versteinert&lt;br /&gt;
heißt nicht vergessen&lt;br /&gt;
sondern integriert&lt;br /&gt;
an einer unverrückbaren Stelle&lt;br /&gt;
und beim Rundgang durch die Geschichte&lt;br /&gt;
blitzt es auf&lt;br /&gt;
wie um zu zeigen&lt;br /&gt;
Ich bin hier.&lt;br /&gt;
und ich antworte&lt;br /&gt;
Dort bleibst du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.dahlke.at/veranstaltungen/vortraege.php#Schweiz&quot;&gt;Wie er das hier wohl finden würde...&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Kammerphilosopie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2010-04-27T17:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/6193713/">
    <title>Einmal wieder</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/6193713/</link>
    <description>Lange ist es her, seit dieses Logbuch mit Leichtigkeit agiert. Immerzu mussten die Beiträge mindestens epoche-schwanger sein, eine Schwere haben.&lt;br /&gt;
Portioniertes Plappern ist meinem Beruf immanent genug, da muss es nicht auch noch hier hin? Naja, vielleicht - manchmal, bei diesem Bild hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://217.119.193.21/webcam/cam_10/cam_10.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;Langsam siegt das Licht&quot; title=&quot;Langsam siegt das Licht&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/lionscottage/images/Sonnenwinter.jpg&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Frühlingsansichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2010-02-17T14:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/6103527/">
    <title>Mission accomplished</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/6103527/</link>
    <description>Begonnen hat alles am 25. Dezember 1991. Damals schrieb ich unbekümmert sogar einen Text für die Zeitung, die seitdem meine Brötchen bezahlt, mit all der väterlichen Unbedarftheit, auf die ich seinerzeit ein doppeltes &quot;Recht&quot; hatte: Von einem, der auszog, ein Christkind zu machen.&lt;br /&gt;
Natürlich ist daraus alles andere geworden.&lt;br /&gt;
Ich könnte mehr als viele Seiten an dieser Stelle füllen, doch gehört die Kunde davon nicht in die Welt, die zudem andere Sorgen haben dürfte als die meinen.&lt;br /&gt;
Was zu Beginn leichtsinnig verpasst wurde, muss nicht die Ursache für spätere Lasten sein, doch ist das gewachsene Bewusstsein für die Bedeutung der Mission, einen Sohn großzuziehen, undenkbar, ohne die schmerzliche Einsicht, dass verlorene Zeit verloren bleibt.&lt;br /&gt;
Wer das Finale der Mission miterlebte, weiß um ihre Dimension.&lt;br /&gt;
Und natürlich wiederhole ich nicht den ersten Fehler, indem ich das Ende einer juristischen Verantwortung mit dem der Fortdauer der seelischen Verantwortung aufwiege.&lt;br /&gt;
Doch sah ich zuviele Festhalter und war selbst ein zu enthusiastischer Losreißer, dass ich nicht das Lockern der Haltetaue zelebrieren wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab heute ist nichts mehr festgebunden&lt;br /&gt;
sondern darf bleiben,&lt;br /&gt;
fortgehen&lt;br /&gt;
und wiederkommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz so, wie das Schicksal es besiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist das heute nicht nur eine Geburtstagsfeier&lt;br /&gt;
sondern etwas, wozu auch der Vater Gratulation entgegen nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimm dir deine Welt, Alexander!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein&lt;br /&gt;
Vater</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Löwengebrüll</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-24T23:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/6018382/">
    <title>Über ... Interesse</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/6018382/</link>
    <description>Aus der Premierenwoche im Thüringer Tagebuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hier steht, kann jeder lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halt, was heißt, jeder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder der online ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann, aber wird er es auch tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah’ eine Gegenfrage. Ja, warum nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte sein, er weiß nichts davon, er hat keine Zeit oder keine Geduld (was nicht das gleiche ist) oder mag es nicht, auf einem Bürostuhl zu sitzen, während er liest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Hinderung hast du unerwähnt gelassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pah, welche?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tu nicht so: Es könnte sein, niemanden interessiert, was du schreibst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, äh, na ja, was soll’s, selber schuld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah. Eingeschnappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör mal, Millionen Weblogs auf der Welt werden als die Zukunft angesehen, weil die Grenzen zwischen Schreiben und Veröffentlichen aufgehoben werden. Warum fragst du MICH, warum ausgerechnet MEINS uninteressant ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich mit den anderen nicht im Gespräch bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nervst du mich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen wir es nicht auf einen Versuch ankommen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hat’s gesagt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tu doch nicht so neunmalklug, das kann man googlen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erich Kästner</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-24T06:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/6018381/">
    <title>Über ... Premieren</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/6018381/</link>
    <description>Aus der Premierenwoche im Thüringer Tagebuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen – haben sie gesagt - wird das alles online zu sehen sein. Wetten, dass die ersten Klicks die eigenen sein werden? Oder fast, jedenfalls.&lt;br /&gt;
Das Ego, ach das eigene Ego ist so leicht verführbar. Gib ihm eine Gelegenheit zu strahlen und es wird es tun. Die Weisheit des Menschen - einfach mal unterstellt, sie wächst tatsächlich wie vermutet im Laufe eines Lebens an – könnte den eitlen Prahlhans aufhalten, der da auf die Bühne drängt und ihm das Motiv der Eitelkeit erklären, doch wird dies das Ego aufhalten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich nicht. Nicht bei jenen, die hier schreiben. Bitte nicht falsch verstehen, das ist keine Kritik, sondern nichts weiter als eine Beobachtung. Groß ist die Spannung auf ein neues Projekt. Und ihre Protagonisten. Die Schreiber. Willkommen … Kollegen!</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Frühlingsansichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-25T06:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/6018379/">
    <title>Über ... Eitelkeiten</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/6018379/</link>
    <description>Aus der Premierenwoche im Thüringer Tagebuch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da lesen wir also heute selbst, was wir gestern schrieben. Und sehen uns in Gesellschaft. Von Mitschreibern, die wir (er)kennen (können). Und Mitleser, die unter sich bleiben. Lampenfieber? Nun ja, es ist der dritte Beitrag. Langsam müsste es abgefallen sein. Aber erst ab heute ist ein Feedback möglich.&lt;br /&gt;
Drei Varianten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lob&lt;br /&gt;
Wieso sollte ein Selbstdarsteller gelobt werden?&lt;br /&gt;
Was wird es machen mit uns, das Lob?&lt;br /&gt;
Eitelkeit, Höhenflüge?&lt;br /&gt;
Selbstbestätigung? Lassen wir es offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tadel&lt;br /&gt;
Oh, naja, möglich, oder?&lt;br /&gt;
Also, Eitelkeit verletzt?&lt;br /&gt;
Beim Administrator petzen gehen?&lt;br /&gt;
Einen Regelverstoß nachweisen?&lt;br /&gt;
Eingeschnappt nicht mehr bloggen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am schwierigsten:&lt;br /&gt;
Schweigen…&lt;br /&gt;
Schreib doch was du willst.&lt;br /&gt;
Ist eh völlig belanglos.&lt;br /&gt;
Oder viele heimliche Fans. Ach ja, bitte!&lt;br /&gt;
Also wie nun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal mehr:&lt;br /&gt;
Abwarten!</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Kammerphilosopie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-26T06:45:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Über ... Impertinenzen</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/6018378/</link>
    <description>Potz Blitz! Fuhr heute mit dem Fahrrad nach Erfurt. Auf dem Gera-Radweg. Schön war’s und zwar ziemlich, aber noch nicht ZU voll. Ein kläffender Köter, nur, der dem Herrchen ziemlich peinlich war.&lt;br /&gt;
Traditionelles Eis auf dem Domplatz, wohlschmeckend, aber 70 Cent für die Kugel, da meint man zu denken, es wäre Benzin drin. ;-( Rückweg einigermaßen faul mit der Eisenbahn. Soweit so gewöhnlich. Doch hört, hört, der Zug wird geteilt in Plaue. Auch kein Problem. Der vordere Teil fährt nach Ilmenau. Da sitze ich drin. Alles gut. Was sagt der Lokführer???&lt;br /&gt;
Wie fährt er nach Ilmenau?&lt;br /&gt;
Über Martinroda und Elgersburg?&lt;br /&gt;
WIE JETZT?&lt;br /&gt;
Elgersburg, okay, war der eigentliche Grund, warum das Gleis nicht&lt;br /&gt;
gleich auf direktem Weg gen Ilmenau geht.&lt;br /&gt;
Doch Martinroda, mit Verlaub, war bis neulich sogar nur Bedarfshalt.&lt;br /&gt;
Dass ein Prominenter gleich vis á vis wohnt, mag den Zug wieder öfter halten lassen, doch den Ort zu nennen und die Metropole Geraberg (kann man schon am Bahnübergang erkennen) nicht, das ist Blasphemie!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte, bitte, Sie nehmen das jetzt nicht ernst, oder?&lt;br /&gt;
Naja, ich sag’s nur…&lt;br /&gt;
Hier im Tal gibt es manche Aufgeregtheiten.</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Land im Fieber</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-27T06:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/6018373/">
    <title>Über ... Passwörter</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/6018373/</link>
    <description>Ha, Sie denken vermutlich, jetzt plappert dieser Verrückte seine Passwörter in die Gegend. Nein, ich wollte nur laut drüber nachdenken, wie wohl die anderen die Balance zwischen Erratbarkeit und Merkbarkeit hingekommen. Wir wären ja einsichtig und würden 09cmaw4092?(&amp;amp;%$§ und so etwas verwenden.&lt;br /&gt;
Aber mal ernsthaft:&lt;br /&gt;
Ich bin bei geschätzt 100 Seiten oder so angemeldet. Ich bin ja froh, wenn ich die Mails wiederfinde, in denen mir bestätigt wird, dass ich da und da überhaupt bekannt bin. Wie soll ich mir dann noch VERSCHIEDENE Passwörter merken.&lt;br /&gt;
Sehen Sie, jetzt denken Sie, er hat sich doch verraten, er nimmt immer nur eins.&lt;br /&gt;
Und das würde ich so herumposaunen, ja?&lt;br /&gt;
Schon möglich, oder?&lt;br /&gt;
Oder doch nicht?&lt;br /&gt;
Ich finde einen Trick gut nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
Einen für einen selbst persönlich wichtigen Satz nehmen und die Anfangsbuchstaben der Wörter in Groß- und Kleinschreibung von hinten her merken.&lt;br /&gt;
Ja und jetzt sagen Sie nicht, Sie würden keine hundert wichtigen Sätze kennen und die Reihenfolge, in der Sie sie für die jeweiligen Accounts brauchen.&lt;br /&gt;
Etwas Mühe müssen wir uns alle mit dem Informationszeitalter geben, ha!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wäre das mit dem eigenen Fingerabdruck als Methode doch nicht die dümmste Idee, oder?</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Kammerphilosopie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-29T06:40:00Z</dc:date>
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    <title>Über ... Neugier</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/6018371/</link>
    <description>Der Antriebsstoff für Journalismus aller Art, der außer Belehrung und Wissensvermehrung für den (armen) Leser noch etwas berühren will, bei eben jenem.&lt;br /&gt;
Und doch ist sie eine der Eigenschaften, die die Menschen polarisiert.&lt;br /&gt;
Neugierig möchte kaum einer genannt werden, es scheint so etwas wie diese anderen Untugenden zu sein, die eigentlich alle tun, aber keiner gern zugibt.&lt;br /&gt;
Würde man sie uns unterstellen, wir würden entschieden zurückweisen, oder doch mindestens relativieren. In schickliche und unschickliche Neugier.&lt;br /&gt;
Letztere in Selbstdisziplin im Rückgang begriffen, selbstredend.&lt;br /&gt;
Haben wir nicht bei Kindern die Neugier fasziniert zur Kenntnis genommen, sie später zur Vermittlung aller möglichen Welt(en)bilder verwandt, die wir für wertvoll hielten und später beklagt, dass sie irgendwie nachlässt?&lt;br /&gt;
Ist Neugier nun pure Essenz oder nur in konditionierter Form denkbar?&lt;br /&gt;
Ich meine, was wir nicht mögen, ist verordnete Neugier.&lt;br /&gt;
Denn da kommt der der Moralhammer geflogen: Ein niederes Gelüst sei sie, die Neugier.&lt;br /&gt;
Und ganz und gar unsympathisch wird die Neugier, wenn sie sich gegen uns selbst richtet.&lt;br /&gt;
Da könnte der eigene Grundstückszaun gar nicht hoch genug sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tagebuchschreiber aber hier, müssen loslassen, ob das, was sie schreiben “für oder gegen sie verwendet werden” könnte.&lt;br /&gt;
Oder aber im Datennirwana verhallt.&lt;br /&gt;
Eine Windböe kann sich auch nicht immerzu fragen, ob man sich ihrer erinnern wird.&lt;br /&gt;
Und ihr einen Namen gibt. Wie … Kyrill oder so.</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Kammerphilosopie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-30T06:39:00Z</dc:date>
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    <title>Über ... Feiertage</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/6018370/</link>
    <description>Also, ein Feiertag ist ein Tag, an dem ich nicht zur Arbeit erscheinen muss. Mancher sagt, es wäre auch eine bezahlte Freistellung, weil der Lohn die Festlegung enthält, dass die Bezüge je Monat gleich sind, egal, ob der Monat 28 oder 29 Tage wie der Februar hat, viele oder wenige arbeitsfreie Wochenend-Tage enthält oder datumsfeste Feiertage auf einen ohnehin freien Tag der Woche fallen. Oder sogar einmal wochentags- und datumsfeste Feiertage aufeinanderfallen, wie am 1. Mai 2008.&lt;br /&gt;
Trotzdem heißt der Auftrag feiern!&lt;br /&gt;
Nun mag ich nicht feiern müssen, wenn ich soll. Das muss ich schon anderweitig oft genug. Schöner wäre doch, feiern zu dürfen, wenn einem danach ist. Ist ein freier Tag ein Grund zum feiern?&lt;br /&gt;
Nun früher gab es viel weniger freie Tage und - nicht nur dadurch - viel längere Arbeitszeiten in einer Woche, andererseits würden wohl alle nicken, wenn konstatiert würde, dass heuer der Druck am Arbeitsplatz um einiges höher ist, als dazumal?&lt;br /&gt;
Was solls, nicht lang drumherumreden, ich habe nicht gefeiert gestern, sondern längst zu Erledigendes daheim in Ordnung gebracht. Und konnte mich hernach über das Ergebnis freuen. Auch eine Art zu feiern…</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Kammerphilosopie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-02T06:38:00Z</dc:date>
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    <title>Über ... Warteschlangen</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/6018369/</link>
    <description>Ich habe eine Psychose. Nein, es ist nicht nur so eine Aversion, sondern eine richtige Phobie. So etwas zu haben, gehört ja heute schon zum guten Ton, oder?&lt;br /&gt;
Es geht ums Anstellen.&lt;br /&gt;
Und alles ist - müssen Sie wissen - wegen meiner schweren Kindheit. Haben Sie mitgeseufzt? Gut, dann hätten wir das.&lt;br /&gt;
Nein, mal im Ernst:&lt;br /&gt;
Vor 20 Jahren war hierzulande eine solche Phobie gar nicht leistbar. Das wäre so, als hätte man eine Luft- und Wasser-Allergie.&lt;br /&gt;
Seitdem sind mir Schlangen ein Gräuel. Dass allgegenwärtiger Mangel eine Schlange erzeugt, kann ich nachvollziehen. Immerhin gibt es den running gag von den Menschen, die sich reflexartig in Schlangen stellten, ohne zu wissen, was es überhaupt gibt. Dass aber auch für jene, die wussten, welche Chance da ist, der Alptraum beginnt, war allgegenwärtig. Entweder war es vorher alle. ganz offiziell. Oder, sehr viel angenehmer, für manche war es alle, für manche nicht. Vorbestellungen in diskreten blickdichten Beuteln, was sogleich rundum zu Grummeln führte. Und zu neuen Verzögerungen</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Löwengebrüll</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-05T06:37:00Z</dc:date>
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    <title>Über ... Wetterwirkungen</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/6018368/</link>
    <description>Was haben wir miteinander geklagt: Diese miese und schlechte und kalte und ungerechte Wetter, das macht einen ganz niedergeschlagen. Kein Wunder, dass wir uns schlecht fühlen.&lt;br /&gt;
Ich spreche vom Wetter der Tage, die schon etwas her sind.&lt;br /&gt;
Im Moment macht uns das Wetter nicht die Freude, willkommenes Alibi dafür zu sein, wie es in uns aussieht. Wir reden auch nicht viel drüber.&lt;br /&gt;
Denn klar: Es gab die unerschütterlichen Optimisten in Osterschnee und Aprilwetterchaos und es wird die Trübsinnigen geben bei blauem Himmel über halb Europa.&lt;br /&gt;
Vielleicht geht es weniger um den Wetterbericht da draußen, sondern um die eigenen Hoch- oder Tiefdrucklagen in uns selbst.</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Frühlingsansichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-08T06:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/6018366/">
    <title>Über ... Hotspots</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/6018366/</link>
    <description>Na, was denken Sie, geht es um heiße Quellen?&lt;br /&gt;
Nein, eigentlich mehr um jene Plätze, an denen zum Beispiel der eigene Laptop sagt, dass er eine Internetverbindung gefunden und aufgebaut hat. Eine Verheißung aus der schönen neuen Onlinewelt.&lt;br /&gt;
Dass so etwas zuhause funktionieren kann, wissen inzwischen viele, die sich freuen, endlich keine Kabel mehr quer durch die Wohnung verlegen zu müssen. Doch außerhalb der eigenen vier Wände ist das Verbinden noch immer ein mühsames Geschäft.&lt;br /&gt;
Und oft maßlos überteuert: In vielen Hotels hat den Betreibern offensichtlich noch keiner erzählt, dass man für ihre Viertelstundenreise woanders ein Vierteljahr online bleiben könnte.&lt;br /&gt;
Dass solche Zugänge - in Zeiten von Flatrates natürlich wenigstens zeitlich unlimitiert - ein wirkliches Verkaufsargument sein könnten, statt mehr zur Abschreckung installiert zu werden, hat wohl noch keiner gemerkt.&lt;br /&gt;
Warum ich das alles schreibe?&lt;br /&gt;
Weil ich ab morgen und in der kommenden Woche gen Süden unterwegs bin. In genau solchen Hotels, die mit WLAN inklusive werben.&lt;br /&gt;
Mal sehen, ob Sie also von mir hören…</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Löwengebrüll</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-09T06:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/6018363/">
    <title>Über ... Erneuerungen</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/6018363/</link>
    <description>Bin ich ein Zweckpessimist? Oh, nein, eigentlich nicht, doch was die Urlaubsonlineerfahrungen angeht, kann es nicht verwundern, wenn man zu einem solchen wird. Einmal hat es funktioniert, einmal war der angeblich freie Zugang doch einer mit Passwortabfrage blockiert. Natürlich ist die Welt nicht untergegangen, im Gegenteil, abgekoppelt zu sein, hat ja auch seine Vorteile.&lt;br /&gt;
Denn was ich eigentlich vorhatte, war die Erneuerung eines Eindrucks, der 17 Jahre her ist. Ich finde es spannend, Plätze auf dieser Welt erneut zu besuchen, die im allgemeinen zu denen gehören, die man gesehen haben muss. Um zu spüren, wie sich im Laufe der Jahre Wahrnehmungen verändern.&lt;br /&gt;
Reisenderweise bin ich also nicht wirklich ein Sight-Sammler, sondern eher ein Vertiefer.</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Kammerphilosopie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-18T06:32:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Über ... Dienstagssprünge</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/6018362/</link>
    <description>Der Frust steigt. Worüber? Na, ist doch klar, die Sprit-Preise, der Deutschen liebstes Aufregerthema. Und stimmt, die Wirkung ist für manchen fatal. Erinnern wir uns an Benzinpreise um einen Euro herum? Sicher, wir wissen sogar noch von 1,30 DM, was allerdings lange her ist. Steuerlast darauf hin oder her, die letzten etwa 30 Cent sind von keinem Staat gemacht. Der Fiskus hat von steigenden Preisen nichts, weil dadurch der Umsatz sinkt.&lt;br /&gt;
Doch wenn wir die Ausgabe (für Treibstoff) an sich nicht senken können, weil wir fahren müssen, bleibt ja nur noch die Frage, für wieviel Liter wir wie weit kommen.&lt;br /&gt;
Denn Aufregen vom Interviewermikrophon bringt nicht weiter.&lt;br /&gt;
Wenn der Benzinpreis also von ein auf eineinhalb Euro stieg, dann hat er früher zwei Drittel von dem betragen, was er heute beträgt. Würden wir daher mit einem Auto fahren, dass statt 10 nur 6,6 Liter, satt 7,5 nur 5 Liter oder statt 6 nur vier Liter verbraucht, wäre der Preisanstieg aufgefangen.&lt;br /&gt;
Wie viele Klimaanlagen im Auto werden also NICHT eingeschaltet, wenn der Preis - wie fast jeden Dienstag - um wieder mal vier Cent rauf geht?&lt;br /&gt;
Ich habe einen Kollegen, der hat was Salomonisches gesagt: Ich weiß nicht, was ihr wollte, ich tanke seit Jahr und Tag für 50 Euro. Da lebt man bedeutend ruhiger, wenn man zusätzlich vermeidet, auf die die Preise zu achten.</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Löwengebrüll</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-20T06:31:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Über ... Patriotismus</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/6018360/</link>
    <description>Immer mal wieder kommt diese Nachdenklichkeit auf… ganz abgesehen von der Frage ob ich lieber eine (weibliche) Heimat oder ein (männliches) Vaterland hätte.&lt;br /&gt;
Oder doch beides? Oder eher eine Mischung aus den Teilen? Das Gute heraussuchen, das schlechte, nun ja, aber dieses Areal lasse ich heute mal - links - liegen.&lt;br /&gt;
Nein, es geht um anderes, den Sport.&lt;br /&gt;
Wir könnten auch Nobelpreise nehmen, beim Sport wird es aber auffälliger.&lt;br /&gt;
Da kommt nicht nur die EM, da kommt auch Olympia.&lt;br /&gt;
Sind wir Sportfreunde?&lt;br /&gt;
Ja? Dann freuen wir uns … über einen Weltrekord, etwa.&lt;br /&gt;
Wie wichtig ist, dass ihn ein Vertreter aus unserem Land errang?&lt;br /&gt;
Wichtiger?&lt;br /&gt;
Ah, geht auch der Umkehrschluss?&lt;br /&gt;
Ist ein Weltrekord weniger wert, wenn er nicht von einem der unseren aufgestellt wurde?&lt;br /&gt;
Ich frage nicht nach Political Correctness, sondern nach den tieferen Grund für die Emotion, immerhin teilen wir solche Gefühle ja mit den anderen Nationen.&lt;br /&gt;
Es geht aber weiter:&lt;br /&gt;
Wie viel “besser” ist der Sieg, wenn er das Edelmetall nach Thüringen holt?&lt;br /&gt;
In den Ilmkreis?&lt;br /&gt;
In das eigene Heimatdorf?&lt;br /&gt;
In der Fußballkreisklasse:&lt;br /&gt;
Ist nicht jeder Jubel über den Sieg der eigenen Mannschaft zugleich eine Herabwürdigung der anderen?&lt;br /&gt;
Wenn es nicht so ist, könnten wir die 22 vor dem Spiel einfach wie im Schulsport ihre Teams auswählen lassen, dann spielen und wir würden dem besseren statt dem eigenen zujubeln?&lt;br /&gt;
Das ist es, weswegen mich die Frenetik nach den Siegen der “eigenen Leute” ein wenig verstört.&lt;br /&gt;
Wie wichtig ist: “Möge der beste gewinnen!” noch gegen “Möge unserer gewinnen!”?</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Kammerphilosopie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-24T06:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lionscottage.twoday.net/stories/6018357/">
    <title>Über ... Sättigungen</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/6018357/</link>
    <description>Ein eigentümlichen Eindruck macht die Welt in diesen Tagen. Also einschränkend sollte vielleicht gesagt werden, dass damit die Landschaft hier am Nordstau (wie die Wetterfrösche immer so eindrücklich sagen) des Thüringer Waldes gemeint ist. So sehr wurde in den langen Wochen vorher der Start des Frühlings/Sommers vermisst, dass die Natur jetzt zurückzugeben bereit ist, womit sie so lange zögerte. Ich schaue nicht erst seit diesem Jahr Bäume an, doch kommt mir alles um einiges grüner vor als sonst.&lt;br /&gt;
Noch hat sich das Jahr nicht mit Ruhm bekleckert, was die offensichtlichen Wetterattribute der Öffentlichkeit angeht, auch wenn diese extrem vergesslich ist.&lt;br /&gt;
Doch satteres Grün sah ich selten.&lt;br /&gt;
Mal sehen wir es weitergeht.</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Frühlingsansichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-27T06:29:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Über ... Ehrenrunden</title>
    <link>http://lionscottage.twoday.net/stories/6018355/</link>
    <description>Ja, schön wäre es, wenn es wirklich um Runden der Ehre wegen gehen würde. Doch es ist dieser schwer unterdrückbare Frust über Menschen, die in einer Versammlung (fast) gleich welcher Art ihren Beitrag mit den Worten beginnen: “Ich möchte nicht meinen Vorredner wiederholen, er hat ja schon fast alles wichtige gesagt”. Und dann genau das tun.&lt;br /&gt;
Sie haben ihre Rede, sie haben sie nicht abgestimmt. Muss man auch nicht, klar, aber dann muss man gewärtig sein, sie nicht halten zu können, ohne sich lächerlich zu machen. Vor allem dann nicht, wenn man am Anfang das Problem eingesteht. Dann aber trotz dieser Einsicht genau das zu tun, grenzt hart an Impertinenz. Es ist die Botschaft ans Publikum: “Ich weiß, dass ihr euch langweilt, aber das interessiert mich nicht”.&lt;br /&gt;
Und was macht das so düpierte Publikum? Es erträgt die Rede. Oft sind es Unterstellte, die können nicht anders. Oder Gäste, die meinen, es sei höflich, sich nicht dagegen zu wehren, wenn man genervt wird.&lt;br /&gt;
Oder es sind die Gleichrangigen, die sich denken: Klar, geht mir ja auch oft nicht anders und ich würde mich unsouverän fühlen, wenn ich nicht mindestens so und so lange rede.&lt;br /&gt;
Dass die Chronisten längst den Stift weggelegt haben und nur noch daran denken, wie viel Zeit ihnen jetzt wieder sinnfrei gestohlen wird, könnten sie sehen, wenn sie hinschauten. Doch meist müssen sie - Stichwort Souveränität - ablesen. Oder sie schauen in die Runde, sehen dienstbeflissen lauschende Untergebene - und machen weiter.&lt;br /&gt;
Und so etwas macht Schule. Auch wenn das Volk sich trifft, um Politik zu machen, alle Jubeljahre in einer Versammlung in einem Dorf, indem der tapfere Gemeinderat langweilige Beschlüsse fassen muss, wiederholen die Leute die gleichen Schlichtheiten. Weswegen? In der Hoffnung, sie würden tiefgründiger, wenn man sie wiederholt? Nein, oft eher in dieser wahrhaft bahnbrechenden Ignoranz des Faktischen. Anzuerkennen, wie eine Lage ist und Logik statt der Gebetsmühle zu verwenden - kostet schmerzensgeldpflichtige Lebenszeit.&lt;br /&gt;
Das musste jetzt einfach mal raus.</description>
    <dc:creator>gerandalf</dc:creator>
    <dc:subject>Löwengebrüll</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gerandalf</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-29T06:28:00Z</dc:date>
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