Pandoras Krug

Mittwoch, 1. November 2006

Hin und wieder zurück

Würzburg - wo liegt denn da das Thema?
Ein Etappenziel früherer Seelenwanderungen,
ein potenzielles in einer skurillen und turbulenten Zwischenphase
und eine anstehende Entmystifizierung in diesem Sommer,
da war es schon an der Zeit für einen Besuch.
Und wie lässt sich solches besser auf den Punkt bringen,
als in der schicksalgeladenen Herbstzeit?
Samhain in Würzburg, ein wahrhaft multipler Bedeutungsstrauß!
Und die Stadt, sind wir ehrlich, hat es garnicht nötig,
solche mentalen Überlappungen zu beanspruchen.
Allen, die auf ihren Durchreisen froh über das Ende der verkehrlichen Dickflüssigkeiten sind, haben den wirklich anschaulichen Teil verpasst:
die Eindringlichkeit der Festungsgärten
die Harmonie des Weinbergbogens
den mentalen Druck der Gotteshäuser
die sonnige Pracht der Residenz

und all dies an Samhain
Loslassen und erleben,
wie einfach dies sein kann.

Montag, 10. April 2006

Unglaublich

So schön können Bilder sein und die Botschaften noch dazu.

Dienstag, 4. April 2006

Uups - Befreiung

Heute habe ich Wäsche aufgehängt. Und dann begab sich ein kleines Wunder. Zum ersten mal seit gut drei Jahren waren einige der Wäschestücke mit verschiedenfarbigen Klammern festgemacht. Und ich sah es ganz erstaunt an. Ein Sakrileg! Oh, nein, kein Sakrileg! Sondern das Leben. Keine Bahn nirgends, die nicht einmal aufgebrochen wird. Sollte ich etwa doch *über*leben können?
Da wäre ja, naaa, das wäre jaa, also Entzauberung (jetzt, wo der Spitzhut McGonnagalls nicht mehr über die Mauer lächelt). Gut zu fühlen, gut zu wissen, gut zu merken.

:-)

Montag, 20. März 2006

Tiefer Schnitt (Ostara)

Das Widder-Zeichen
seit vier Stunden nun ist es soweit.
Etwas neues beginnt.
Etwas neues, das die Kraft in sich trägt,
die Geschichte des eigenen Selbst
erneu(er)t zu durchleben

So lass mich denn
große Göttin
deinen Atem spüren
nachdem ich im Dunkel
den Mut festzuhalten suchte
weise mir den Weg ins Licht
damit ich frei werde
um erwachsen zu werden

Gib den Menschen
die an mir leiden müssen
die Kraft zu, sich selbst zu finden

Lass mich in der Welt
mein Spiegelbild begreifen

Montag, 13. März 2006

03/13 - ein Jahr danach

Am 13. März um 22 Uhr --- vor einem Jahr --- begann ein seelischer "Endanflug".
Heute ist vieles anders.
Ich stehe allein. Allein vor dem Leben.
Und die Chance, die Fehler von vor einem Jahr vergessen zu machen, ist geringer. Doch ich will sie ergreifen.

Dies sind die Versuche
2006 ist manches anders:

Assoziationen etwa kommen:

Das fand ich heute:

Der Mond verschwindet am 14. März

zweimal im Jahr findet dieses Naturspektakel statt. Der Mond nähert sich bei einer Mondfinsternis dem Kernschatten der Erde. Dieser ist 2,5 mal größer als der Mond selbst. Dabei lassen sich zwei Arten einer Mondfinsternis unterscheiden: die partielle und die totale Mondfinsternis.
Die Mondfinsternis beginnt mit der ersten Berührung des Halbschattens durch den Mond. Anschließend taucht der Mond tiefer und tiefer in den Halbschatten der Erde ein - und das Ganze mit einer Geschwindigkeit von einem Kilometer pro Sekunde. Ist der Mond vollständig in den Halbschatten eingedrungen, so ist der Teil des Mondes, der dem Kernschatten am nächsten ist, bräunlich verfärbt. Ein paar Minuten später berührt der Mond den Kernschatten der Erde und schimmert dabei in kupferroter Farbe. Wartet man noch einige Minuten, entsteht aus dieser partiellen Mondfinsternis eine totale. Der Nachthimmel wird immer dunkler, schwächere Sterne werden sichtbar.
Wer die nächste Mondfinsternis beobachten möchte, sollte in der Nacht vom 14. zum 15. März in der Zeit von 22:21 Uhr bis 03:13 Uhr seine Augen gen Himmel richten. Die maximale Verfinsterung soll um 00:47 Uhr präsentiert werden.

Allen, die für diese Beobachtung nicht zu müde sind, eine wolkenfreie Nacht.
Und möglichst wenig Wind.
Der die Tränen in die Augen treibt.

Gerandalf

Sonntag, 26. Februar 2006

Sakrileg

Eine Blamage sei es, sagen die Moralisten und Schadenfreudigen, dabei kann ein jeder an der rechten Stellen, nämlich in diesem hochinteressanten Vortrag nachlesen, wie das mit dem Buchgeist funktioniert.

Donnerstag, 2. Februar 2006

Hier ist das Zeichen

Sie sind ein Symbolon
und sie haben einen Vorteil: Sie wurden zu Stellvertretern, als es die Sorge noch nicht gab, die heuer vor der Klarheit steht.

Freitag, 20. Januar 2006

So viele Assoziationen...

ein Eiszwerg, dritter Versuch, neun Jahre Reisezeit

Mit dem anderen Blick ist es einfach manchen Tags zum Schmunzeln, wie sich das Hinsehen förmlich in den Alltag drängt. Pluto - manche haben ihm allen Ernstes angedroht, dass er Gefahr laufe, seinen Status als Planet zu verlieren. Was ja nur heißen kann, man werde ihn fürderhin nicht weiter beachten. Als dies im Radio lief, musste ich wirklich schallend lachen.
Obwohl eigentlich auch mit ihm nicht zu spaßen ist. ;-)

Gerandalf

Montag, 16. Januar 2006

Dazu stehen

Ich war nicht sicher, wie die Außenwelt auf solche Offensichtlichkeit eines anderen Blickwinkels reagieren würde.

Ich bin froh, mit mehr Mut nach Außen zu stehen.
Und die Welt ermuntert mich dazu, nachdem es ihr bis jetzt gefiel, mich auf den Rand der Klippe zuzuschieben.

Ich vergesse nicht, was und wer tief in meinem Herzen ruht.

Thüringer Allgemeine vom 13.01.06 Seite TAIL113

Rubrik: Lokales Ilmenau

STICH-WORT
Mnemosyne

Von ...

Ehe Sie leicht genervt nachschlagen: Mnemosyne ist kein neu(d)englischer
Handy-Standard, sondern in der griechischen Mythologie die Mutter der
Musen. Und dazu auch Tochter der Titanen Gaia und Uranos und zuständig für
die Erinnerung.
Sie hatte die Hand im Spiel, als wir Ihnen zwölfmal zum Frühstück einen
Monat in Bildern und Gedanken angeboten haben. In der Erinnerung liegt die
Möglichkeit, Gewesenes rückblickend zu etwas gerinnen zu lassen, das als
innere Weisheit gelten könnte. Aber ebenso kann es die Chance sein, es
nochmals anzusehen und dann endgültig Lethe zu überantworten, dem Fluss des
Vergessens. Entscheiden Sie selbst!

Datenbank TA
Dokumentennummer: 20060113_TAIL113_STICHC

Donnerstag, 5. Januar 2006

Elegische Fundsache

Gewaltig war das Getöse, mit dem die Wortgewalt Raum griff.
Damals an der Schwelle zum Schicksalsjahr 2002...
Nachdem es inzwischen darnieder liegt, keimt die Nachfrage, ob es nicht auch ein wenig dorthin geredet wurde...

Seelischer Selbstausdruck in der Formulierwut

Nein, zwölf Monate sind es noch nicht, seit sich die Gemeinschaft des Burgrings heraus zu bilden begann, deren Spuren zurück gehen auf das letzte Bündnis am Ende des zweiten Zeitalters, das 1999 zu Ende ging. Aber an der Jahreswende scheinen sich aus dem Dunkel der Ungewissheit die ersten Konturen zu erheben.
Welche Taten zeigten welche Wirkung?
Welche Visionen erwiesen sich als unerreichbar?
Welches Stück der langen Wegstrecke ist zurück gelegt?
Welche Nachrichten über die doch tatsächlich viel größere Länge des Weges erzeugten auch die ersten Zweifel?
Niemand mag unwidersprochen bezweifeln, dass die Herausforderung groß war. Und sie ist es noch immer. Fast scheint es, als sei sie noch gewachsen, obwohl der Weg doch eigentlich schon beschritten ist.
Auf dem Trümmerfeld einer fast surrealistischen Interessenschlacht, trafen sich im Frühling 2001 jene, die am unverdächtigsten schienen, nur persönliche Interessen vertreten zu wollen und dabei doch willens und befähigt waren, Kraft ihres Einflusses dem Lauf des Burgschicksals eine Wende zum Guten zu bescheren. Groß freilich waren die Vorbehalte der professionellen Bedenkenträger, die entweder den Blick über den eigenen Horizont hinaus rundweg verweigerten oder ihr eigenes Tun der Gefahr einer neuen Vergleichsmöglichkeit ausgesetzt sahen.
Immerhin, die erste Bewährungsprobe der Gemeinschaft - jene nämlich, das Vertrauen zu erlangen, das den neuen Versuch begleiten sollte - wurde bestanden. Und schon nach wenigen Wochen schien verinnerlicht, was BURGRING wirklich bedeuten soll: Beileibe nicht nur ein anderer Titel für Anlässe ausgelassenen Feierns unter freiem Himmel, durchaus nicht nur die Vision, mit dem Mittelerde-Netzwerk mehr Ruhm und Ehre auch für die Elgersburg einzulegen, nicht nur das allfällige Motto: “Suchet der Burg Bestes” sondern die Verbindung aus alledem und die wichtigste aller Suchen: die nach Gefährten, die jener Verbindung auf ihre eigene Weise zu dienen bereit sind.
Allegorisch ohne Zweifel schickte nicht Caradhras Schnee aber immerhin Petrus Gewitter auf die ersten Feste, eigentlich keine Gefahr also, allzu schnell mit getrocknetem Gefieder in Höhen aufzusteigen, aus denen die Fundamente nicht mehr auszumachen sind.
Aus diesem Bestehen erwuchs manches. Der Stolz und die Zuversicht, Richtiges zu tun und der schleichend aufkommende Mangel an Geduld, gut zu prüfen, wie das Neue wachsen kann, ohne die Werte des Alten zu erodieren.
Mit der Leuchtkraft des Burgrings alles vorherige erblassen zu lassen, war nicht übermäßig schwer, wenn man zusammenrechnete, welche kräftigen Bündnispartner den Brennstoff beisteuerten.
Dass dem Leuchten auch das Blenden inne wohnt, wer wollte diesen Einwand in der Euphorie kraftvollen Voranschreitens anderes bezeichnen als kleinkarierte Krittelei?
Und wirklich, wenn die Pferde im Galopp sind, ist Zaudern nicht geraten.
Doch sie rasteten auch. Lange genug für ein Nachdenken. Woran lag es, dass die Prüfung ausblieb? Manches ist anführbar. Alle Gefährten haben außer ihrer Burgring-Mission viele weitere. Zeitmangel als Waffe in der Hand der zaunstehenden Zauderer, dies zu bemerken, ist nicht schwer. Ist das Handeln unter diesen Voraussetzungen schon schwer genug, als das man dem Hinterfragen Raum geben wolle, dass dem vom Tüchtigen allzeit verlachten Selbstzweifel doch so ähnlich sieht?
Genug umtänzelt: Der Stolz auf die eigenen Erfolge legte einen Schleier auf Dinge am Wegesrand. Als aus Verstimmungen Konflikte geworden waren, aus Schwierigkeiten Bankrotte und aus Missverständnissen Treueaufkündigungen, da war es an mancher Stelle zu spät für die Mahnung. Diese nämlich, dass auch die Beschaffenheit des Weges in die Wertung eines Erfolges eingeht, den man für ihn begangen hat oder gelegentlich auch entlang walzte.
Doch ein offener Umgang mit der Einsicht sollte dem Auftrag für den Aufräumtrupp gleich kommen. Manches ist zu kitten, dieses und jenes wohl auch nach nochmaliger Prüfung am Wegesrand zurückzulassen sein und einiges glänzt unter dem Straßenstaub, wie man es hoch zu Ross nie bemerkt hätte.

Lions Cottage

Ein Sonne-Mond-Symbolon

Zeichen

DAS LAND
(Richtung Seelenaue)

Eine Ehre
DIE MONDIN
CUR RENT MOON
moon phase info

kostenloser Counter

Visitor locations Want to Get Sorted?
I'm a Gryffindor!

I am a
Canna

What Flower
Are You?

Aktuelle Beiträge

Als die Alt-Griechen...
Es ist eine Katastrophe! So oft schwingt das Wort...
gerandalf - 26. Feb, 08:41
Wie ich Mitglied bei...
25 Jahre sind genug. Na, so allgemein, kann man das...
gerandalf - 18. Jan, 09:16
Jubiläum, oder:...
Moos wächst längst auf der Rinde jenes verdorrrten...
gerandalf - 3. Dez, 09:23
Ein Augenöffner
Nicht geplant, zumindest nicht vordergründig,...
gerandalf - 10. Feb, 09:08
Nichts ist Zufall
Das Wort war noch zu haben. http://www.wortpat enschaft.de/picture_pate.p hp?wort=Mittelerde
gerandalf - 4. Apr, 21:05

Suche

 

Status

Online seit 4455 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 26. Feb, 08:52

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


Creative Commons License

xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this topic

twoday.net AGB

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Abseitiges
Frühlingsansichten
Impressum
Kammerphilosopie
Land im Fieber
Löwengebrüll
Pandoras Krug
Seelenstrudel
Solares
Unsortiertes
Vaterrolle
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren